Die Würde des Tieres

„Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil mir unser Pfarrer damals gesagt hatte, wir seien Sünder, weil wir unsere Schweine nicht aufessen“, erinnert sich Doris Hofner-Foltin – Mitbesitzerin eines Tierheimes in Oberösterreich – im Gespräch mit dem Theologen und Ethik-Professor Kurt Remele von der Universität Graz. „Ich kenne Bischöfe die Jäger sind. Eine Sensibilität für das Leid der Tiere ist da überhaupt nicht vorhanden“, sagt der Sozialethiker.

Was haben der Grazer Universitätsprofessor Dr. Remele und Doris Hofner-Foltin gemeinsam? Eine besondere Liebe für Tiere und beide essen kein Fleisch.

Uns Menschen wird immer mehr bewusst, dass auch Tiere Wesen sind, die Gefühle haben und Leid, Lust, Trauer und Freude empfinden können. Dennoch ignorieren wir, dass unser geliebtes Schnitzel ein Körperteil eines von uns getöteten Lebewesens ist. Auch Tiere sind schließlich ein „Geschöpf Gottes“, heißt es in der Bibel.

Auf einem Gnadenhof, umgeben von Tieren, die von Menschen schwerstens misshandelt wurden und bei Doris Hofner-Foltin ein neues Zuhause gefunden haben, führt Zoran Dobric ein Gespräch mit einem Theologen und einer Tierretterin über eine Wunsch-Welt, in der Tier und der Mensch in Würde zusammenleben könnten.

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