Zusammenleben der Religionen

Weitgehend friedlich gestaltet sich das Zusammenleben von Muslimen, Christen und Anhängern indigener Religionen im westafrikanischen 19-Millionen-Einwohner-Land Burkina Faso („Land der aufrichtigen Menschen“). Daran haben auch die religiösen Führer im Land erheblichen Anteil. So bemühen sich etwa der Imam der Stadt Manga und der katholische Bischof der Region gleichermaßen, dringliche Probleme gemeinsam zu lösen: Die weit verbreitete Armut zählt dazu, aber auch der Mangel an medizinischer Versorgung. Dabei spielt auch die österreichische NGO „Licht für die Welt“ eine wichtige Rolle: Die meisten Hilfsprojekte, die Erhaltung und Führung von Augenspitälern und physiotherapeutischen Zentren, sind mit der Infrastruktur der katholischen Kirche verbunden. Und auch mit traditionellen Heilern, die sich Naturreligionen zugehörig fühlen, sucht man die Zusammenarbeit. Ein Bericht von Cedomira Schlapper. Kamer: Zoran Dobric.

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